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                           Roman von Bestsellerautor DAN DAVIS
                      + CD:

                                  C
ARLOS PERÓN feat.            CENTURIO


KAPITEL 44  (Auszug)


Wahrheit


Draußen war es bereits dunkel geworden. Kim dachte an Bea. In Blitzesschnelle schossen ihm hunderte von Bildern aus seiner Vergangenheit durch den Kopf, wie Bruchstücke eines Films. Eine Träne rollte über seine rechte Wange. Die harten Beats sorgten dafür, dass er das Gaspedal bis zum Anschlag durchdrückte. Die Nacht huschte mit großer Geschwindigkeit an ihm vorbei. Sein Blick war starr geradeaus gerichtet. Erst nach einigen Minuten schien wieder die Normalität in ihm aufzusteigen, als das Lied langsam in den Boxen ausklang. Genauso langsam ging auch sein Fuß allmählich wieder vom Gaspedal, und die schwarzen Schatten außen vor dem Fenster passten sich dem an. Wie in einer Zeitmaschine, die sich nun dem Zeitpunkt annähert, in dem sie verweilen sollte.

Kim hielt an. Mitten auf der Straße.

Ein unbändiger Wille stieg in ihm hoch, die Rätsel seiner Vergangenheit lösen zu wollen, die momentan einem Buch mit sieben Siegeln glichen. Er drehte um. Kim suchte eine Telefonzelle. Schließlich wusste man nie, wer mithört, wenn man über sein eigenes Handy telefoniert.


Er schloss für einen Moment die Augen, da er ratlos war, wie es weitergehen sollte. In diesem Moment erschien ihm vor seinem geistigen Auge ein kleiner Zettel mit einer Zahlenkombination.

So schnell, wie sie sich in seine Gedanken gemischt hatte, verschwand die Vision wieder.

Er kramte einen kleinen zerknitterten Zettel aus seiner Hosentasche. Auf diesem stand eine Handynummer und ein großes `M`. Die letzten zwei Zahlen fehlten. Die kannte er auswendig. Denn es war sein Geburtsjahr. Vor einem grauen Plattenbau stand, was Kim suchte. Eine Telefonzelle. Sie wirkte auf ihn wie ein Monument einer aussterbenden Zivilisation, dass dem Untergang geweiht war.


Er stieg aus und machte sich auf den Weg über die Straße. Wer hier wohnte, war auch gestraft, kam es ihm in den Sinn. Er öffnete die Zelle und wählte die Nummer auf dem kleinen Zettel. Es klingelte eine ganze Weile. Eine männliche Stimme gab ein knappes „Ja?“ von sich. Kim spürte einen Kloß in seiner Kehle. Nach einer längeren Pause sagte er: „Kim hier!“ Wieder war es still in der Leitung. „Ich wusste, dass du anrufen würdest“, sagte schließlich die Stimme am anderen Ende.

Er schloss für einen Moment die Augen, da er ratlos war, wie es weitergehen sollte.

In diesem Moment erschien ihm vor seinem geistigen Auge ein kleiner Zettel mit einer Zahlenkombination. So schnell, wie sie sich in seine Gedanken gemischt hatte, verschwand die Vision wieder.

Er kramte einen kleinen zerknitterten Zettel aus seiner Hosentasche. Auf diesem stand eine Handynummer und ein großes `M`. Die letzten zwei Zahlen fehlten. Die kannte Kim auswendig. Denn es war sein Geburtsjahr. Vor einem grauen Plattenbau stand, was er suchte. Eine Telefonzelle. Sie wirkte auf ihn wie ein Monument einer aussterbenden Zivilisation, dass dem Untergang geweiht war.


Moment Mal? Hatte er das nicht eben schon mal erlebt?

Hatte er nicht bereits Mike am Telefon gehabt?

Oder hatte er sich das nur eingebildet?

Kim saß in seinem Auto und schüttelte den Kopf.

Er hätte schwören können, dass er bereits ausgestiegen war und Mike am Telefon hatte.

Ein Déjà Vu?

Erst jetzt registrierte er eine junge Frau mit einem Pelzmantel und einer schwarzen Sonnenbrille, die ihre dunklen Haare streng zurückgekämmt hatte. Sie rauchte eine Zigarette und schien auf jemanden zu warten.

Komisch.

Er war sich sicher, diese Situation schon mal erlebt zu haben.
Doch an die Frau mit den sündhaft teuren Pelzmantel konnte er sich beim besten Willen nicht erinnern, obwohl ihm eine solche Erscheinung als Mann sicherlich sofort als erstes in Auge gefallen wäre.

Aber wahrscheinlich war er doch zu abgelenkt gewesen.


Kim stieg aus und machte sich auf den Weg über die Straße. Wer hier wohnte, war auch gestraft, dachte er sich. Die Frau mit dem teuren Pelzmantel würde hier sicherlich nicht wohnen, kam es ihm in den Sinn. Als er an der jungen Dame vorbeiging, drang das teure Parfüm, das diese an sich trug, in seine Atemwege.

`Chanel No 5...`, dachte er im Vorbeigehen, `Mein Lieblingsduft...`, als ihn die junge Frau ansprach:
„Haben Sie Feuer?“


Kim blieb stehen und drehte sich zu ihr um. Da es schon ziemlich dunkel war, konnte er sie nicht näher identifizieren, glaubte aber, ihre Erscheinung schon einmal irgendwo gesehen zu haben. Eines konnte er jedoch erkennen. Und deshalb fragte er verwundert zurück:
„Aber Sie rauchen doch schon?“


Ihr stark geschminkter Mund verzog sich langsam zu einem breiten Grinsen. Und warum trug sie überhaupt eine Sonnenbrille? Es war doch schon dunkel. Die Frau warf ihre Kippe vor Kim auf den Boden und trat sie mit ihren dunklen hohen Stiefeln aus.

Dann ging sie wortlos weg.

Kim schüttelte den Kopf.


Er öffnete die Zelle und wählte die Nummer auf dem kleinen Zettel. Es klingelte eine ganze Weile. Eine männliche Stimme gab ein knappes „Ja?“ von sich. Kim spürte einen Kloß in seiner Kehle. Nach einer längeren Pause sagte er:
„Kim hier!“


Wieder war es still in der Leitung.
Ich wusste, dass du anrufen würdest“
, sagte schließlich die Stimme am anderen Ende.


Er schloss für einen Moment die Augen, da er ratlos war, wie es weitergehen sollte.

In diesem Moment erschien ihm vor seinem geistigen Auge ein kleiner Zettel mit einer Zahlenkombination. So schnell, wie sie sich in seine Gedanken gemischt hatte, verschwand die Vision wieder.

Er kramte einen kleinen zerknitterten Zettel aus seiner Hosentasche. Auf diesem stand eine Handynummer und ein großes `M`. Die letzten zwei Zahlen fehlten. Die kannte Kim auswendig. Denn es war sein Geburtsjahr. Vor einem grauen Plattenbau stand, was er suchte. Eine Telefonzelle. Sie wirkte auf ihn wie ein Monument einer aussterbenden Zivilisation, dass dem Untergang geweiht war.


Moment Mal?

Hatte er das nicht eben schon mal erlebt?

Hatte er nicht bereits Mike am Telefon gehabt?

Oder hatte er sich das nur eingebildet?

Kim saß in seinem Auto und schüttelte den Kopf. Er hätte schwören können, dass er bereits ausgestiegen war und Mike am Telefon hatte.

Ein Déjà Vu?

Er blickte sich um.

Und wo war die Frau neben der Telefonzelle?

Er konnte weit und breit niemanden erkennen.
Das gab es doch nicht.


Kim stieg aus und machte sich auf den Weg über die Straße. Wer hier wohnte, war auch gestraft, dachte er sich. Auf dem Weg zur Telefonzelle hielt er inne. `Chanel No 5... Mein Lieblingsduft...`, kam es ihm in den Sinn. Die Erinnerungen an die junge Frau stiegen in ihm hoch.

Sie musste hiergewesen sein!

Er blickte auf die Stelle, wo sie ihn angesprochen hatte, wie er sich einbildete.

Da fiel ihm eine Zigarettenkippe auf, die halb ausgedrückt auf dem Boden lag und noch leichte Rauchschwaden in den Himmel entließ.

Er hob sie auf. „Marlboro Light...“ kam es leise aus seinem Mund.

Er drückte sie vollständig aus und schnipste sie mit der Hand in einen Papierkorb, der in unmittelbarer Nähe der Telefonzelle stand.


Er öffnete die Zelle und wählte die Nummer auf dem kleinen Zettel. Es klingelte eine ganze Weile. Eine männliche Stimme gab ein knappes „Ja?“ von sich. Kim spürte einen Kloß in seiner Kehle. Nach einer längeren Pause sagte er:
„Kim hier!“


Wieder war es still in der Leitung. „Ich wusste, dass du anrufen würdest“, sagte schließlich die Stimme am anderen Ende.


...

(Fortsetzung im Buch...)

Copyright by Dan Davis

REVOLUTION, BABY!

536 Seiten, 70 Kapitel


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